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Aufbau einer Kamera

body.jpgDie Kamera umfasst eigentlich alles vom Objektiv bis zum Gehäuse, da ich aber speziell auf die Objektive eingehe, will ich mich an dieser Stelle auf das Gehäuse (engl.: Body) beschränken.

Neben der Technik, die darin steckt, sind es insbesondere drei Teile, die uns helfen das gewünschte Bild auf den Film zu bannen.
 

Spiegel

spiegel.jpgDen Spiegel kannst du sehen, wenn du das Objektiv abnimmst (aber berühre ihn nicht!). Dieser Spiegel ermöglicht es uns, das Bild, das wir aufnehmen wollen durch das Objektiv zu betrachten, bei Sucherkameras müssen wir auf diesen Komfort verzichten und darauf vertrauen, dass uns der Rahmen sagt, wie der Ausschnitt aussehen wird.

Der besondere Vorteil der Sicht durch das Objektiv macht sich natürlich besonders bei Wechselobjektiven und Zooms bemerkbar, man kann den richtigen Ausschnitt wählen und sieht das Bild schon fast so, wie es später auf dem Abzug zusehen seien wird (Warum das letztendlich doch nicht immer der Fall ist liegt unter anderem am Filmmaterial und der gewählten Belichtung ).

Prisma

Das Prisma hat die Funktion das Bild wieder seitenrichtig darzustellen. Das Prisma, das in Spiegelreflexkameras eingesetzt wird besitzt fünf Flächen, die den Lichtstrahl leiten. So wird das Bild, das vom Spiegel nach oben reflektiert wird umgelenkt und kann durch die Mattscheibe betrachtet werden, daneben werden weitere Informationen eingeblendet, wie zum Beispiel Belichtungszeit und Blende.

Verschluss

verschluss.jpgDer Verschluss versteckt sich hinter dem Spiegel, und sitzt direkt vor dem Film oder dem Sensor, es ist mit Sicherheit der empfindlichste Teil der Kamera und sollte von uns Laien tunlichst in Ruhe gelassen werden.

Moderne Profikameras können Verschlusszeiten von 1/12000 Sekunde erreichen, es gibt wohl kaum eine Bewegung, die sich damit nicht einfrieren lässt, auf der anderen Seite kann der Verschluss aber auch für Langzeitbelichtungen (z.B. bei der Astrofotografie) beliebig lange offengehalten werden.

Der Verschluss kontrolliert also die Lichtmenge, die den Film erreicht. Je nach Situation muss diese Belichtungszeit von uns, oder von der Belichtungsautomatik gewählt werden.