<

Das UW-Gehäuse

Die Kamera, sofern es keine spezielle Unterwasserkamera ist, muss vor dem Druck, der da unten herrscht, und natürlich auch vor dem Wasser geschützt werden.

Body

kameragehaeuse.jpgNatürlich möchte man auf möglichst viele Funktionen zugreifen können, dies soll das UW-Gehäuse leisten. Häufig aus einer Aluminiumlegierung (manchmal auch Plexiglas) und mit einer Unmenge von O-Ringen ausgestattet erfüllen die Gehäuse diese Aufgabe.

Die Funktionen werden dabei durch Wellen und Knöpfe ins innere übertragen. Die Dichtigkeit wird durch Gummiringe gewährleistet, die in einer Nut so eingelegt werden, dass sie bei äußerem Druck in den Spalt zwischen den Gehäuseteilen gepresst werden, diese Ringe müssen regelmäßig gereinigt, und geölt werden. Ein Sandkorn an der falschen Stelle oder ein zu sprödes Gummi können fatale Folgen haben.

Port

Für Normale Brennweiten und Tele reicht ein Planport, das heißt die Frontscheibe des das Objektiv umschließenden Gehäuseteils ist nicht gekrümmt.

Für Weitwinkel, die man für Wrackaufnahmen und große Fische benötigt muss die Frontscheide gekrümmt sein, um die Verzeichnung auszugleichen, die durch die unterschiedlichen Brechungsindizes zwischen Luft und Wasser entstehen. Bei einem Planport vor einem Weitwinkel käme es sonst zu Abbildungsfehlern.

Blitzgehäuse

blitzgehaeuse.jpgAuch der Blitz braucht sein Gehäuse, das über einen Blitzarm mit dem Rest der Ausrüstung verbunden ist, er kann aber auch frei gehalten werden, was man dann entfesseltes Blitzen nennt (idealerweise ist der Blitz dafür neutral tariert, damit er im Wasser nicht absinkt oder aufsteigt).Günstig kann es auch sein, den Blitz mit einem sog. Pilotlicht auszurüsten, das zeigt, wie der Blitz ausgerichtet ist.